#IMMgoesWEST: Seit März gibt es Industry meets Makers auch im Mostviertel!

 
 
Sandra Stromberger
  • Magazin
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05.07.19
Sandra Stromberger

Industry meets Makers ist ein Open Innovation Community Building-Format, bei dem es im Wesentlichen darum geht, dass Top-Industriebetriebe, wie Infineon, Magna Steyr, Worthington, ZKW, IFE Doors & Co., interessante und zukunftsorientierte Problem- und Aufgabenstellungen – sogenannte Briefings – im Future Tech-Bereich ausschreiben. Sie laden daraufhin sogenannte Makers – Schülerinnen und Schüler, Studierende, Hobbyisten, freie Entwicklerinnen und Entwickler, Startups und KMUs – dazu ein, diese mit ihnen gemeinsam über einen Zeitraum von ca. sechs Monaten hinweg zu lösen und das Ergebnis im Anschluss zusammen weiter auszubauen.

Das Format wurde 2014 konzipiert, 2015 vorbereitet und von 2016 bis 2018 drei Jahre in Folge erfolgreich im Kernraum Wien umgesetzt. In dieser Zeit entstanden durch die interdisziplinären Co-Creation-Prozesse unfassbar viele tolle Prototypen, Produkte und Konzepte, deren Spektrum von innovativen Drohnenprojekten über gesamtheitliche eFactory-Modelle bis hin zu smarten Wasseraufbereitungsanlagen reichte, die gerade in Afrika ausgerollt werden. Deswegen fiel die Entscheidung leicht, Industry meets Makers 2019 weiter auszubauen und unter dem Motto #IMMgoesWEST erstmals auch in weiteren Regionen Österreichs umzusetzen.

Mit einer großangelegten Kick-off-Serie und dem „IMM Speed Dating Train“, der am 21. März 2019 unter anderem auch in der Remise im Quartier A in Amstetten Station machte, ging die Expansion im 1. Quartal an den Start. Sie läuft nun noch bis zum großen „Best of Industry meets Makers“-Event am 4. November bei den Digital Days am ERSTE Campus in Wien weiter.

Diese Zeit wird dafür genutzt, nicht nur die Zusammenarbeit zwischen der Industrie und den beteiligten Makers, sondern auch die überregionale Vernetzung der involvierten Hubs und Standortorganisationen weiter voranzutreiben, um das bestehende Synergiepotenzial bestmöglich zu heben. Zudem wird auch mit völlig neuen Spezial-Event-Formaten experimentiert, wodurch die kollaborative Entwicklung praxistauglicher Ergebnisse weiter unterstützt und stark beschleunigt werden soll.

Ein Beispiel für einen besonders gelungenen neuen Formatversuch ist das „Future Tech Bootcamp“, das Industry meets Makers vom 25. bis 28. Juni mit und an der FH St. Pölten organisiert hat. Dabei ist es den teilnehmenden Industrievertretern und Talenten mithilfe des starken Supports von erfahrenen Fachexpertinnen und -experten sowie hochinnovativer Technologieinfrastruktur, die von Microtronics, SENS, 0bsnetwork, Infineon, der ZAMG, AI Austria, IoT Austria und der FH St. Pölten gestellt wurde, gelungen, in nur vier Tagen neun funktionstüchtige Prototypen zu entwickeln, die im nächsten Schritt zu großen Teilen unmittelbar in eine praktische Nutzung überführt werden können. Ein sensationeller nächster Zwischenschritt auf dem Weg zum großen Best of #IMM2019-Finale bei den Digital Days. Wir sind schon gespannt, welche weiteren Überraschungen uns bis dahin noch erwarten!