Masterplan

PROTOTYPING FUTURE
AMSTETTEN

WAS HIER
ENTSTEHT,
MUSS ERST
ERFUNDEN
WERDEN.

Die Zukunft eröffnet uns viele digitale Möglichkeiten. Im Quartier A nützen wir jede Einzelne von ihnen. Und dabei ist es immer eines: Immer anders. Die Mobilität, die stetige Weiterentwicklung ist ihr stärkster Antrieb. Auf rund 90.000 m2 werden die Lebensrealitäten Wohnen, Arbeiten und Gesundheit zu einem agilen Ganzen verbunden.

Das Quartier A schafft Zugänge, wo bislang verschlossene Türen waren. Neue Wohnformen kreieren großzügige Freiräume, inspirierende Arbeitswelten verbinden „gut Etablierte“ mit „jungen Dynamischen“, sind ein Magnet für „Creative Industries“, High Potentials und Bildungseinrichtungen. Innovative Netzwerke im Gesundheitswesen entsprechen den hohen Anforderungen eines vitalen Lebens der Zukunft.

Die Seele des Quartier A ist die Remise, die als Future Hub ein Raum der Begegnung, Inspiration und Konfrontation ist. Hier bleibt man tagtäglich neugierig, nimmt nichts hin und stellt alles in Frage. Hier wächst die Vision Quartier A zur spannenden Realität. Aber vor allem: Hier sind alle eingeladen mitzudenken, teilzuhaben sowie die Zukunft nach ihren Vorstellungen zu formen. Denn: Was hier entsteht, muss erst erfunden werden.

Am Magazin
Am Stellwerk
An der Remise
Am Mühlbach
 
 
 
 
 

Am Magazin

Nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt liegt Am Magazin in einer strategisch günstig situierten Enklave zwischen der Wiener Straße und der Eisenbahnlinie im Süden. Die Nähe zum Bahnhof und der direkte Anschluss zur B1 wird Am Magazin zum neuen Tor Amstettens machen. Das Projektgebiet ist sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr und diverse Fahrradwege angeschlossen. Darüber hinaus besteht der Raum, um Tiefgaragen zu errichten. All dies wird diversifizierte Verkehrsströme zwischen Amstetten und Am Magazin sicherstellen.

Am Magazin ist eine dynamische Vision die den vielfältigen Ansprüchen und Bedürfnissen von Pendlerinnen und Pendlern, Besucherinnen und Besuchern sowie Bewohnerinnen und Bewohnern gerecht wird. Durch seine herausragende Mischung von Gesundheitsvorsorge, Einkaufs – und Wohnmöglichkeiten sowie Freizeitangeboten wird es ein Viertel werden, in welchem man gerne den gesamten Tag verbringt und dadurch Bewohnerinnen und Bewohner der weiteren Umgebung anziehen. Dieses Stadtentwicklungsprojekt wird positiv zur Gestaltung der Wiener Straße und ihrer Beziehung zu der Eisenbahnlinie beitragen. Das Stadtbild wird hier durch eine Reihe schlanker Gebäude, die an der Eisenbahnlinie entlang emporragen, definiert. Dies wird ankommenden Bahnpassagieren ein dynamisches Bild der Stadt vermitteln.

Das Projektgebiet wird maßgeblich durch eine sich gerade hinziehende Promenade bestimmt, welche den Fluss der Menschen vom Bahnhof in den Osten der Stadt leitet und die Vernetzung des Gebietes erhöht. Die Promenade ist mit einem Hof und mehreren Passagen verbunden, welche gemeinsam eine Reihe von öffentlichen und halböffentlichen Räumen erzeugen. Das Arrangement von öffentlichen Räumen – ausgewiesen als Spielplätze, Gärten und Sportanlagen – wird eine weitere attraktive Zone in der Stadt bilden. Als Teil einer umfassenden Stadtentwicklungsstrategie wird dieses neue Gebiet schließlich Wachstum im Osten der Stadt erzeugen und damit eine natürliche typlogische Umformung von bestehenden industriellen Gebieten in Wohn-, Dienstleistungs- und Geschäftsgebiete, im Verbund mit der Entstehung von hochqualitativen öffentlichen Räumen, zur Folge haben.

Am Stellwerk

Am Stellwerk ist ein modernes und multifunktionelles Gebäude, welches seinen Ort im Süden der Eisenbahnlinie, die durch Amstetten führt, finden wird. Es ist direkt an die B1 angebunden und befindet sich in der Nähe der Wiener Straße-Brücke, welche das Gebäude mit dem Stadtzentrum verbindet. Das Projekt ist umgeben von einer Mischung aus Industrie-, Handels- und Wohngebieten.

Die Form des Gebäudes passt sich der Straße an und das Podium und der Turm reflektieren den Reichtum an Architekturstilen in der Umgebung. Seine hohe Sichtbarkeit von der Eisenbahnlinie und der B1 – in Verbindung mit seinem ikonischen Charakter – machen Am Stellwerk zu einem attraktiven Ort für die besten und innovativsten Firmen Amstettens.

Das Projekt besteht aus zwei Bürogebäuden, die sich ein offenes und flexibles Erdgeschoss teilen, welches für Logistikzwecke verwendet werden kann und einen Ab-und Beladungsbereich besitzt. Im Untergeschoss verfügt das Projekt über Parkplätze für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Besucherinnen und Besucher. Jedes Bürogebäude besitzt einen eigenen Eingang. Damit wird optimale Funktionalität garantiert. Im Herz des Komplexes findet sich ein offener Hof, der als Raum der Interaktion und des Kennenlernens für die verschieden Benutzerinnen und Benutzer des Gebäudes dient und damit auch Menschen aus der Umgebung anziehen wird.

An der Remise

Dieses Stadtentwicklungsprojekt wird die aneinandergrenzenden Gebiete Remise und Wasserturm in eine moderne Nachbarschaft mit seiner eigenen Identität verwandeln. Dabei wird das industrielle Erbe bewahrt und zugleich werden neue und innovative Wege des gemeinsamen Lebens und Arbeitens ermöglicht. Gut verbunden zum Bahnhof, durch eine Passage und mit mehreren Zugängen zur Eggersdorfer Straße und der B1, wird An der Remise die Urbanität Amstettens in Richtung Süden erweitern und damit den umliegenden Gebieten neues Leben einflößen.

Die Umformung von der Remise in ein Event-Center, in Verbindung mit dem bevorstehenden Stadtentwicklungsplan, spielt eine wesentliche Rolle für die Zukunft Amstettens. Die Präsenz der Stadt auf regionalem und nationalem Level wird zunehmen und durch die Verwandlung in eine moderne, vernetzte Stadt werden ihre physischen Grenzen beginnen sich aufzulösen. Die Remise wird als Keimzelle zukünftiger Entwicklungen fungieren und zugleich die lange industrielle Geschichte der Stadt repräsentieren.

Das Erscheinungsbild dieser Nachbarschaft wurde mit dem Ziel entwickelt, eine eng verflochtene und vielfältige Gemeinschaft in Verbindung mit innovativen Arten zu leben und zu arbeiten in einer lebendigen Umgebung zu erzeugen. Die Baudichte folgt dem Konzept der kompakten Stadt, die sich durch einladende und angenehme öffentliche Räume auszeichnet, in denen Menschen sich gerne aufhalten. Die offenen Höfe und alleinstehenden Gebäude sind in einer Weise angeordnet, die mehrere abgeschirmte Räume zur Folge hat und dadurch ein Arrangement von voneinander unabhängigen, aber verbundenen öffentlichen Räumen bildet. Die generische Form des Arrangements von Häuserblöcken mit integriertem Innenhof und alleinstehenden Gebäuden ermöglicht fortlaufende Erweiterung im Falle eines zukünftigen Wachstums der Stadt.

Die typologische Mischung von offen zugänglichen Häuserblocks – mit integriertem Innenhof und alleinstehenden Gebäuden – bietet große Flexibilität, um Entwicklungen von unterschiedlicher Art und Umfang einen Raum zu bieten. Jeder Häuserblock wird für verschieden Zwecke unterteilt – vor allem für Wohnungen und Büros. Die Aufteilung folgt dabei Überlegungen, die Lärmschutz, Ausrichtung und Zugänglichkeit berücksichtigen. Durch die Verbindung von Leben und Arbeiten wird sichergestellt, dass der Innenhof und die umliegenden Räume den ganzen Tag über verwendet werden.

Die Remise und seine offenen, grünen Räume werden der Mittelpunkt für diverse öffentliche Veranstaltungen sein, welche die Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Projektes und die der angrenzenden Nachbarschaften zusammenbringen werden. Der flexible Charakter der Remise ermöglicht verschiedenste Verwendungsmöglichkeiten – so auch stadtweite oder regionale Veranstaltungen. Allen weiteren öffentlichen Räumen wird durch Wasserfontänen, Sport- und Spielplätzen, die gleichmäßig verteilt werden, zusätzliches Leben eingeflößt. Hinzu kommen ein Überfluss an begrünten Flächen, welche durch den grünen Korridor, der zum Fluss Ybbs führt, erweitert werden könnte.

Durch den Einsatz eines langsamen und zirkulären Bewegungssystems, eines Park & Ride Gebäudes und von großzügig bemessenen öffentlichen Tiefgaragenplätzen wird die Remise frei von Straßenverkehr sein und damit den öffentlichen Raum den Fußgängern wiedergeben und für umweltbewusste Fortbewegungsarten einstehen.

Am Mühlbach

Durch seine privilegierte Stellung als Teil des Mühlbach-Flussgebietes und durch den grünen Korridor, der zum Ybbs-Fluss führt, aufgrund des in wenigen Minuten zu Fuß erreichbaren Stadtzentrums und der Nähe von Bildungs- und Sporteinrichtungen wird Am Mühlbach zu einem idealen Platz zum Leben und Arbeiten – umgeben von der Natur und doch in der Stadt.

Die Attraktivität dieses Gebietes erfordert einen qualitativ hochwertigen Entwicklungsplan, der aus fünf Wohn- und zwei Bürogebäuden besteht, die sich am Mühlbach-Flusslauf entlang verteilen. Diese Typologie reduziert die Bewohnerdichte und erhöht die Fassadenfläche pro Apartment oder Büro und erhöht dadurch die Wohnqualität substantiell. Jedes Gebäude verfügt über private Tiefgaragenplätze, um die Annehmlichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner zu erhöhen.

Das durchlässige und großzügige Arrangement von verstreuten Wohn- und Bürogebäuden verstärkt die Idee eines besser zugänglichen öffentlichen Raumes und öffnet damit den Mühlbach-Flusslauf einer weiteren Öffentlichkeit. Zwischen den verstreuten Wohn- und Bürogebäuden finden sich eine Reihe ruhiger und grüner Oasen. Für aktivere Zeitgenossen bietet der öffentliche Raum, der dem Verlauf des Mühlbaches folgt, ausreichend Lauf- und Fahrradmöglichkeiten.